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Willkommen auf den Informationsseiten des Krebsverbandes Baden-Württemberg e.V. 

 

Trauer um Frau Prof. Dr. med. Else Heidemann

Der Krebsverband Baden-Württemberg e.V. und die Arbeitsgemeinschaft der Tumorzentren und Onkologischen Schwerpunkte in Baden-Württemberg trauern um Frau Prof. Dr. med. Else Heidemann, die am 05. September 2016 im Alter von 69 Jahren verstorben ist. Frau Prof. Else Heidemann hat die Onkologie in Baden-Württemberg, die Versorgungstrukturen des Landes insbesondere für Schwerkranke und Sterbende über 3 Jahrzehnte durch zahlreiche innovative Projekte und deren Umsetzung in die Regelversorgung nachhaltig geprägt.

"Der Krebsverband Baden-Württemberg verliert eine hoch engagierte, innovative und prägende Palliativmedizinerin sowie eine allseits geachtete Wissenschaftlerin und Kollegin." So der Vorsitzende des Krebsverbandes Baden-Württemberg, Prof. Dr. med. Walter Aulitzky.
Hubert Seiter, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Krebsverbandes Baden-Württemberg unterstreicht: "Ohne Frau Prof. Else Heidemann hätte es die "Modellprojekte zur häuslichen Betreuung Schwerkranker" in den 90er Jahren und würde es heute die Brückenschwestern in Stuttgart bzw. die Brückenpflege in Baden-Württemberg nicht geben."
Prof. Dr. med. Uwe Martens, Sprecher der ATO-Arbeitsgemeinschaft der Tumorzentren und Onkologischen Schwerpunkte in Baden-Württemberg, hob besonders die Kollegialität und integre Persönlichkeit von Frau Prof. Else Heidemann hervor: "Sie hat den Charakter des Onkologischen Schwerpunktes Stuttgart und die landesweite Zusammenarbeit der Tumorzentren und Onkologischen Schwerpunkte durch ihre verbindende und verbindliche Art in besonderem Maße geprägt."
"Wir danken Frau Prof. Heidemann für ihre engagierte Beratung und Begleitung der Qualitätsoffensive Brustkrebs - Sie hat maßgeblich zur Verbesserung bei Früherkennung und Behandlung von Brustkrebs in Baden-Württemberg beigetragen.", so die stellvertretende Vorsitzende des Krebsverbandes, Marion von Wartenberg.
Ihr Markenzeichen war die besonders aufmerksame Zuwendung zu ihren Patienten, zu den Studierenden, ebenso wie zu ihren Mitarbeitern und Kollegen. Sie motivierte alle, ihr Bestes zu geben. Gelungen ist ihr dies in ihrer gewinnenden, sehr freundlichen und charmanten Art, die ihr half, genauso konsequent wie beharrlich ihre Ideen in die Tat umzusetzen, und ihre Partner zu überzeugen.

30 Jahre stand sie dem Onkologischen Schwerpunkt Stuttgart e.V. (OSP) als Vorsitzende vor. Ganz eng mit ihrem Namen sind hier die Brückenschwestern, sind die Palliativmedizin in Stuttgart, die Mammakarzinom-Nachsorgeleitstelle, die Tumordokumentation und das Benchmarkingprojekt, sind die www.krebsgemeinschaft.de und zahlreiche Leitlinien zur Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen verbunden.
Qualitätssichernde Organisation, interdisziplinäre Zusammenarbeit und klinische Krebsregistrierung waren dabei für sie kein Selbstzweck sondern wichtige Bestandteile der klinik- und fachübergreifenden Zusammenarbeit, ohne die eine solide Behandlung mit der ihr eigenen besonderen menschlichen Zuwendung nicht möglich gewesen wäre.

Prof. Else Heidemann war seit 1999 Mitglied des Vorstandes des Krebsverbandes Baden-Württemberg, Mitglied des Landesbeirates Onkologie sowie der Ethikkommission der Universität Tübingen.
2015 erhielt sie den Ehrenpreis des Krebsverbandes Baden-Württemberg, verliehen an die Brückenpflege in Baden-Württemberg - 25 Jahre Modellprojekte zur Versorgung Schwerkranker und Sterbender - 20 Jahre Brückenpflege.
Ebenso erhielt sie 2005 den Anerkennungspreis des Forschungs- und Entwicklungspreises des Krebsverbandes Baden-Württemberg.
Der Anerkennungspreis Qualitätsförderpreis Gesundheit Baden-Württemberg wurde ihr 2004 verliehen.

Wir sind mit ihren Patienten und Mitarbeitern traurig und bestürzt über diesen Verlust, wir empfinden aber auch ihrer Lebensleistung gegenüber eine hohe Dankbarkeit.

Wir verliehren mit Frau Prof. Else Heidemann eine warmherzige Ärztin, geschätzte Kollegin, beharrliche Kämpferin, langjährige Wegbegleiterin und vorbildliche Persönlichkeit.

Unser tiefes Mitgefühl gilt ihrer Familie.

Wir werden sie vermissen.

Prof. Dr. med. Walter E. Aulitzky
Vorsitzender des Krebsverbandes Baden-Württemberg e.V.
Marion von Wartenberg
Stellvertretende Vorsitzende des Krebsverbandes Baden-Württemberg e.V.
Hubert Seiter
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Krebsverbandes Baden-Württemberg e.V.
Prof. Dr. med. Uwe Martens
Sprecher der ATO-Arbeitsgemeinschaft der Tumorzentren und Onkologischen Schwerpunkte in Baden-Württemberg

Ihre Broschürenbestellung "Die letzten Wochen und Tage"

Bitte beachten Sie, dass wir Ihre Bestellungen der Broschüre "Die letzten Wochen und Tage" zur Zeit leider nicht bearbeiten können.

Die Broschüre können Sie aber weiterhin über das Diakonische Werk der EKD beziehen:

Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Zentraler Vertrieb
Karlsruher Str. 11
70771 Echterdingen
Tel.: 0711  2159777
vertrieb@diakonie.de

Wir danken für Ihr Verständnis.

Die 9. Bäder- und Rehatour startet am 2. September in Kirchheim unter Teck

Seit neun Jahren sind wir mit unserer Bäder- und Rehatour immer wieder quer durch Deutschland und Europa unterwegs. Wir zeigen, was mit Hilfe guter Reha, solidarischer Unterstützung und viel Willenskraft möglich ist.

Diese Tradition setzen wir auch in diesem Jahr fort. Chronisch kranke, behinderte und gesunde Radfahrer und Radfahrerinnen zeigen mit viel Spass, was Inklusion ausmacht.

Der Krebsverband Baden-Württemberg hat wieder gerne die Schirmherrschaft der Tour 2016 übernommen.

Das online Tourtagebuch 2016 finden Sie hier...
fileadmin/assets/Inhalt/WebDesign/Projekte/Baeder-_und_Rehatour/Baedertour_2016/Flyer_2016_web.pdf

Sport, Bewegung und Krebs

Sport, Bewegung und Krebs
Ein Ratgeber für mehr Sport im Leben - auch mit oder nach Krebs!

Das Thema Bewegung, Sport und körperliche Aktivität wird im Rahmen einer onkologischen Erkrankung und deren Behandlung ein immer größerer Stellenwert zugesprochen.

Aus diesem Grund hat sich der Krebsverband Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg (NCT Heidelberg) entschlossen, eine Informationsbroschüre zum Thema zu veröffentlichen. Sie unterscheidet sich dabei wesentlich von vorhandenen Informationsmaterialien, da sich sich nicht an der vorhandenen Krebsdiagnose orientiert, sondern die Nebenwirkungen der Behandlung in den Mittelpunkt stellt.

Unsere Broschüre steht Ihnen zum kostenlosen Download zur Verfügung. Sie kann auch als gedrucktes Exemplar bestellt werden.

Die Bestelladressen:

Innerhalb Baden-Württemberg
Krebsverband Baden-Württemberg
Adalbert-Stifter-Str. 105
70437 Stuttgart
Tel.: 0711 848 10770
info@krebsverband-bw.de

Innerhalb Baden-Württemberg und bundesweit
Netzwerk OnkoAktiv
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Arbeitsgruppe "Bewegung, Sport und Krebs"
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 564693
onkoaktiv@nct-heidelberg.de

Unsere Presseinformation zur Veröffentlichung der Broschüre finden Sie hier...

Du bist kostbar...

... ist eine Krebspräventionsinitiative, die 2012 von der Hessischen Krebsgesellschaft ins Leben gerufen wurde und 2015 auf das gesamte Bundesgebiet ausgedehnt wurde.
Du bist kostbar soll ein Leben ohne Krebs ermöglichen und ein Leben mit Krebs verbessern.
Ob völlig gesund oder an Krebs erkrankt - es gibt genug Gründe, für sich und andere zu sorgen und dem Leben positiv zu begegnen. Weil Du kostbar bist. Für Dich und für andere.
Hier geht es zur Website www.du-bis-kostbar.de

PREFERE-Studie

Die PREFERE-Studie ist die weltweit größte Studie zum lokal begrenzten Prostatakarzinom. Erstmalig werden alle in Frage kommenden Therapieoptionen in einer prospektiven randomisierten Studie miteinander verglichen.


An der PREFERE-Studie können Männer teilnehmen, bei denen der Prostatakrebs kürzlich festgestellt worden und bei denen die Erkrankung noch nicht weit fortgeschritten ist. Zudem darf noch keine Behandlung des Prostatakrebses stattgefunden haben. Über einen Zeitraum von vier Jahren sollen insgesamt 7.600 Patienten in die Studie eingeschlossen werden. Die Teilnehmer werden über einen Zeitraum von mindestens 13 Jahren bis zum Studienende nachbeobachtet. Die Studie wird von einem breiten Bündnis getragen, an dem unter anderem die Deutsche Krebsgesellschaft beteiligt ist.


Nähere Informationen für Patienten und Ärzte unter www.prefere.de

Palliative Praxis

Fortbildungsreihe PALLIATIVE PRAXIS

Jedem unheilbar kranken Menschen - ob zu Hause, im Pflegeheim oder im Krankenhaus - sollte ein Sterben in Würde und ohne Schmerzen ermöglicht werden. Dieses Ziel ist nur zu erreichen, wenn Ärzte, Krankenschwestern, Altenpfleger, Seelsorger und Sozialberater mit den Prinzipien einer guten palliativen Praxis vertraut sind. Die DVD-Video-Module der Reihe PALLIATIVE PRAXIS vermitteln dieses Wissen, indem sie anhand typischer Krankengeschichten anschaulich die ärztlichen und pflegerischen Maßnahmen zeigen, mit denen Schmerzen und andere Beschwerden in der letzten Lebensphase gelindert werden können.

Bisher sind zwei Video-DVD´s dieser Fortbildungsreihe erschienen:

Palliative Praxis 1: Schmerztherapie bei unheilbar Kranken - zu Hause
Palliative Praxis 2: Es muss nicht Schweigen herrschen - Gelungene Kommunikation mit Schwerkranken und Sterbenden

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